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Raffinerien steigern Benzinproduktion um 1,8 % und Diesel um 9,4 %

Die Raffinerien in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt 11,0 Millionen Tonnen Benzin und 15,8 Millionen Tonnen Diesel hergestellt, 1,8 Prozent und 9,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Von Stefan Riedmüller, Redaktion Firmenzone: Zahlen, Strategie, Standorte, Register

Raffinerien steigern Benzinproduktion um 1,8 % und Diesel um 9,4 %
Symbolbild: Firmenzone (KI-generiert)

Die Raffinerien in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt 11,0 Millionen Tonnen Motorenbenzin hergestellt, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit 10,8 Millionen Tonnen. Die Dieselproduktion stieg im selben Zeitraum um 9,4 Prozent auf 15,8 Millionen Tonnen, nach 14,4 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr 2025.

Der Wert des produzierten Benzins kletterte um 16,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, der des Diesels um 42,4 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum lagen die Werte bei 2,9 Milliarden Euro für Benzin und 4,5 Milliarden Euro für Diesel, wie das Statistische Bundesamt am 1. Oktober 2026 mitteilte.

Gleichzeitig sanken die Importe: Deutschland führte im ersten Halbjahr 2026 laut Bundesamt 525.000 Tonnen Motorenbenzin ein, 23,0 Prozent weniger als im Vorjahr mit 682.000 Tonnen. Die Dieseleinfuhren gingen um 23,9 Prozent auf 858.000 Tonnen zurück, nach 1,12 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr 2025.

Die Ausfuhren entwickelten sich unterschiedlich: Die Benzinexporte sanken um 3,5 Prozent auf 1,66 Millionen Tonnen, die Dieselausfuhren stiegen um 18,7 Prozent auf 2,06 Millionen Tonnen. Im Vorjahreszeitraum lagen die Werte bei 1,72 Millionen Tonnen Benzin und 1,74 Millionen Tonnen Diesel.

Einordnung

Die Zahlen zeigen eine Verschiebung: Die inländische Produktion steigt, während die Abhängigkeit von Importen sinkt. Für Raffinerien bedeutet das eine höhere Auslastung, für Logistikunternehmen im Import weniger Volumen. Die gestiegenen Dieselexporte deuten darauf hin, dass deutsche Raffinerien mehr für den europäischen Markt produzieren.

Das Statistische Bundesamt nennt zudem Zahlen zur Energiesteuer: Im Jahr 2025 seien 23,7 Milliarden Liter Benzin in Höhe von 15,5 Milliarden Euro versteuert worden, ein Anstieg um 1,5 Prozent gegenüber 2024. Die Einnahmen aus der Energiesteuer auf Benzin seien von 2010 bis 2025 um 12,6 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro gesunken, von 17,7 Milliarden Euro im Jahr 2010.

Quelle

Laut Firmenzone

„Die Raffinerien in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 laut Statistischem Bundesamt 11,0 Millionen Tonnen Benzin und 15,8 Millionen Tonnen Diesel hergestellt, 1,8 Prozent und 9,4 Prozent mehr als im Vorjahr.“

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