Zahlen & BilanzenMeldung
Ransomware-Angriffe auf KMU steigen 2024 um 162 Prozent
Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand meldet am 5. Oktober 2026 im CYBERsicher Lagebild 2026 einen Anstieg der Ransomware-Angriffe auf deutsche KMU um 162 Prozent in 2024 gegenüber 2023.
Von Stefan Riedmüller, Redaktion Firmenzone: Zahlen, Strategie, Standorte, Register

Die Zahl der Ransomware-Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland ist laut Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand 2024 um 162 Prozent gegenüber 2023 gestiegen. Für 2025 meldet die Transferstelle einen Anstieg um 281 Prozent, für 2026 erwartet sie ein Plus von 382 Prozent, wie sie am 5. Oktober im CYBERsicher Lagebild 2026 mitteilt.
Künstliche Intelligenz ermögliche neue Angriffsformen, heißt es in dem Bericht. Auf automatisiert personalisierte, KI-generierte Spearphishing-Mails klickten laut Transferstelle fast drei- bis fünfmal so viele Nutzer wie auf generisch erstellte. 66 Prozent der Nutzer erkannten gefälschte Audioaufnahmen nicht, 43 Prozent keine gefälschten Videos.
Bei jedem zweiten Angriff auf den Honeypot der Transferstelle habe es sich um Cryptojacking-Malware gehandelt, teilt die Einrichtung mit. 20 Prozent der deutschen KMU setzten bereits KI-Systeme ein.
Einordnung
Die Zahlen folgen einer Selbstauskunft der Transferstelle und liegen nicht als amtliche Statistik vor. Laut Transferstelle bewerteten 81 Prozent der Nutzer des CYBERsicher Checks das Management von Sicherheitskopien in ihrem Unternehmen positiv, nur 55 Prozent ordneten die Schulungsmaßnahmen als zufriedenstellend ein. 56 Prozent der befragten KMU befürworteten gesetzliche Vorgaben zu Cybersicherheitsmaßnahmen, etwa im Rahmen der NIS2-Richtlinie.
Quelle
- Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand: CYBERsicher Lagebild 2026 (5. Oktober 2026)presseportal.de/pm/51921/6364772
Laut Firmenzone
„Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand meldet am 5. Oktober 2026 im CYBERsicher Lagebild 2026 einen Anstieg der Ransomware-Angriffe auf deutsche KMU um 162 Prozent in 2024 gegenüber 2023.“
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